Das Förderprogramm Experiment!Material des BMFTR geht in die nächste Runde: Nach dem Auftakt im November 2025 können Hochschulen und Forschungseinrichtungen erneut hochriskante, disruptive Ideen in der Material- und Werkstoffforschung einreichen – die nächste Einreichungsfrist läuft am 1. Juni 2026 ab.
Die Förderrichtlinie wurde im August 2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist Teil des BMFTR-Fachprogramms Mat2Twin, eingebettet in das Rahmenprogramm FITS2030 zur technologischen Souveränität Deutschlands. Bereits im November 2025 konnten erstmals Projektskizzen eingereicht werden – nun öffnet das Programm zum zweiten Mal seine Pforten.
Gefördert werden originelle, wissenschaftlich fundierte Einzelvorhaben, die erste Machbarkeitsnachweise für unkonventionelle Hypothesen, Methoden oder Technologien erbringen sollen. Ausdrücklich wird dabei ein erhöhtes Scheiterrisiko akzeptiert, um Forschende zu ermutigen, unbetretenes wissenschaftliches Terrain zu erkunden.
Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Die Förderung ist personengebunden an die leitende Wissenschaftlerin bzw. den leitenden Wissenschaftler gekoppelt. Nicht gefördert werden Batteriematerialien, Wasserstoffspeicher, CO₂-Nutzung als Rohstoff sowie Lebensmittel- und Kosmetikaanwendungen.