Nanopartikel als Mittler für bislang nicht mischbare Metalle

Metalle besitzen vielfältige Eigenschaften, ihre Kombination eröffnet großes Potenzial für Zukunftstechnologien. Doch viele Metalle lassen sich bislang nicht miteinander mischen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) verfolgt der Chemiker Professor Claus Feldmann, Institut für Anorganische Chemie nun einen neuartigen Ansatz: Mithilfe von Metall‑Nanopartikeln möchte er bislang nicht mischbare Metalle zu neuen Legierungen vereinen.

Für dieses hochinnovative Vorhaben erhält Feldmann eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen eines Reinhart Koselleck‑Projekts. Nanopartikel dienen dabei als „Shuttles“, die durch extrem schnelle chemische Reaktionen eine gleichmäßige Durchmischung der Metalle erzwingen, noch bevor sie sich wieder trennen können.

Die so entstehenden neuartigen Bimetalle könnten künftig Hochleistungswerkstoffe für Anwendungen in Energie, Elektronik, Mobilität sowie Luft‑ und Raumfahrt ermöglichen. Das Projekt legt damit wichtige Grundlagen für innovative metallische Werkstoffe mit maßgeschneiderten Eigenschaften.

Lesen Sie die Pressemeldung des KIT hier: https://www.kit.edu/kit/pi_2026_035_nanopartikel-ermoeglichen-neue-kombinationen-bisher-nicht-mischbarer-metalle.php

Laborabreitsplatz. Bildrechte: Chris-Ryan-KOTO-stock.adobe.com

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