Strategische Forschungsagenda zu neuartigen Materialien

Die deutschen Bundesoberbehörden haben einen gemeinsamen Blick auf den sicheren Umgang und die Chemikaliensicherheit entlang des gesamten Materiallebenszyklus neuartiger Materialien geworfen.

Um die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile neuartiger Materialien voll auszuschöpfen, ist es von großer Bedeutung, ihre Sicherheit und Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu beurteilen. Die für die Sicherheit von Mensch und Umwelt und für die Metrologie zuständigen deutschen Bundesoberbehörden (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Umweltbundesamt (UBA), Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)) begleiten daher die Entwicklung von neuartigen Materialien mit einer langfristigen Forschungsstrategie

Die aktuelle Strategie konzentriert sich auf den Forschungsbedarf aus regulatorischer Sicht. Sie umfasst die frühzeitige Identifizierung neu auftretender Sicherheitsfragen zu neuartigen Materialien, die sich derzeit in der Entwicklung oder auf dem Markt befinden. Das Schließen von Wissenslücken im Bereich Chemikaliensicherheit und die Bereitstellung geeigneter Prüf- und Bewertungsstrategien für neuartige Materialien ist der nächste Schritt auf dem Weg, um die regulatorische Risikobewertung für neuartige Materialien weiter zu verbessern und auszugestalten.

 

Zur Publikation:

Kathrin Schwirn, Doris Völker, Anna Pohl, Elisabeth Heunisch, Jutta Tentschert, Frank Bierkandt, Verónica I. Dumit, Zabihi Fatemeh, Mario Pink, Christian Riebeling, Andrea Haase, Harald Bresch, Bastian Rühle, Petra Schulte, Dan Hodoroaba, Anna Maria Elert, Harald Bosse (2026). https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/479/publikationen/2026-05/Strategische%20Forschungsagenda%20zu%20neuartigen%20Materialien.pdf

Bildschirmfoto des pdf Dokuments Strategische Forschungsagenda zu neuartigen Materialien

Weitere News

Eisen Symbol FE vor einem Persiodensystem in grün. Bildrechte: Zerbor - stock.adobe.com

KIT entwickelt eisenbasierte Katalysatoren als Alternative zu Edelmetallen Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben eine stabile Eisen(I)-Verbindung entwickelt,...

Gebäude des BMFTR. Bildrechte: Achim Wagner - stock.adobe.com

Das Förderprogramm Experiment!Material des BMFTR geht in die nächste Runde: Nach dem Auftakt im November 2025 können Hochschulen und Forschungseinrichtungen...

Laborabreitsplatz. Bildrechte: Chris-Ryan-KOTO-stock.adobe.com

Metalle besitzen vielfältige Eigenschaften, ihre Kombination eröffnet großes Potenzial für Zukunftstechnologien. Doch viele Metalle lassen sich bislang nicht miteinander mischen....

Zum Inhalt springen