Grüner Wasserstoff: Käfigstruktur verwandelt sich in effizienten Katalysator

Clathrate zeichnen sich durch eine komplexe Käfigstruktur aus, die auch Platz für Gast-Ionen bietet. Nun hat ein Team erstmals untersucht, wie gut sich Clathrate als Katalysatoren für die elektrolytische Wasserstoffproduktion eignen. Das Ergebnis: Effizienz und Robustheit sind sogar besser als bei den aktuell genutzten Nickel-basierten Katalysatoren. Dafür fanden sie auch eine Begründung. Messungen an BESSY II zeigten, dass sich die Proben während der katalytischen Reaktion strukturell verändern: Aus der dreidimensionalen Käfigstruktur bilden sich ultradünne Nanoblätter, die maximalen Kontakt zu aktiven Katalysezentren ermöglichen. Die Studie ist in „Angewandte Chemie“ publiziert.

 

Lesen Sie die gesamte Pressemeldung hier: https://idw-online.de/de/news850887

 

Originalpublikation:
„Ba-Ni-Ge Clathrate Transformation Maximizes Active Site Utilization of Nickel for Enhanced Oxygen Evolution Performance“. Ziliang Chen, Hongyuan Yang, J. Niklas Hausmann, Stefan Mebs, Viktor Hlukhyy, Holger Dau, Matthias Driess, Prashanth W. Menezes. Angewandte Chemie (2025). DOI: 10.1002/anie.202424743

28. April 2025

H2 – Grüner Wasserstoff – Innovation und Energie. Bildquelle: Thomas - stock.adobe.com

Weitere News

Gebäude des BMFTR. Bildrechte: Achim Wagner - stock.adobe.com

Das Förderprogramm Experiment!Material des BMFTR geht in die nächste Runde: Nach dem Auftakt im November 2025 können Hochschulen und Forschungseinrichtungen...

Laborabreitsplatz. Bildrechte: Chris-Ryan-KOTO-stock.adobe.com

Metalle besitzen vielfältige Eigenschaften, ihre Kombination eröffnet großes Potenzial für Zukunftstechnologien. Doch viele Metalle lassen sich bislang nicht miteinander mischen....

Programmierer, der auf einem Laptop tippt, während im Hintergrund eine farbenfrohe Datenflussvisualisierung zu sehen ist. Bildquelle: NicoElNino

Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zeigen gemeinsam mit Partnern, wie Künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen kann, neue Forschungsideen...

Zum Inhalt springen